Kirchen & Klöster
Koziegłowy, Schlesien
Das Bild des hl. Antonius in Koziegłówki wurde in Rom gemalt und 1568 von Papst Pius V. geweiht. Im 17. Jahrhundert kam es in dieses Dorf im Krakau-Tschenstochauer Jura, heute hängt es in einer Kirche, die eher an eine italienische Basilika erinnert als an eine Dorfpfarrei. Die Kirche St. Antonius von Padua entstand 1903–1908 im Stil der italienischen Renaissance und ist seit 1998 ein Heiligtum.
Die Pfarrei liegt im früheren Herzogtum Siewierz, die erste Erwähnung stammt von 1325. Nach der Pfarrgeschichte wurde für das im 17. Jahrhundert hierher gebrachte Gnadenbild zunächst eine Holzkapelle errichtet, 1662 dann eine gemauerte. 1681 entstand eine Antoniusbruderschaft, 1706 wurde die Kapelle erweitert und im 18. Jahrhundert reich ausgestattet.
Die heutige Kirche entwarf Hugo Kudera nach Plänen des Ingenieurs Józef Pomianowski. 1910 segnete sie Bischof Augustyn Łosiński. Viele Ausstattungsstücke kamen aus der abgerissenen Kirche von 1603 und der Kapelle von 1662. Am 13. Juni 1998 verlieh Erzbischof Stanisław Nowak der Kirche den Titel eines Heiligtums.
Für die Kirche genügt etwa eine halbe Stunde; nehmen Sie sich vor allem Zeit für den Seitenaltar mit Bild und Votivgaben. Koziegłówki liegt in der Gemeinde Koziegłowy im Kreis Myszków und lässt sich gut mit einer Jura-Rundfahrt verbinden. Es ist eine aktive Pfarrkirche – Öffnungszeiten außerhalb der Messen erfragen Sie am besten im Pfarramt.
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