Seen & Gewässer
Poraj, Schlesien
Der Stausee Poraj entstand nicht für Urlauber, sondern für Stahlarbeiter: Er sollte Brauchwasser für das Hüttenwerk in Częstochowa speichern. Die Planer sahen jedoch von Anfang an auch die Erholung vor – und die setzte sich durch. Nach Angaben der Gemeinde Poraj ist er heute das größte Gewässer der Region Częstochowa, mit Stränden, Segelhäfen und einer Radrunde um das Ufer.
Der Stausee entstand durch eine Betonsperre im Urstromtal der Warthe bei Poraj. Die Gemeinde nennt als Bauzeit 1969–1977 und als Zeitraum der Füllung 1979–1980; in der Literatur gilt 1978 als Entstehungsjahr. An den Ufern entstanden Ferienheime, zunächst für die Hüttenarbeiter, später Ferienhaussiedlungen und Stützpunkte für Segler und Angler. Gespeist wird der See von Warthe, Ordonka, Boży Stok und Sarni Stok.
Die Angaben schwanken je nach Quelle und Wasserstand:
Das linke Ufer ist naturbelassen: Es fällt sanft zum Wasser ab und hat sandige Abschnitte, deshalb empfiehlt die Gemeinde es als bestes Erholungsgebiet. Kiefernwälder ringsum spenden im Sommer Schatten. Auf dem Wasser sehen Sie Segelboote aus den Häfen am Ufer und Angler.
Am besten erkunden Sie den See auf dem grünen Radweg rund um den Stausee – 43,4 km: Bahnhof Poraj – Choroń – Zaborze – Przybynów – Żarki Letnisko – Podkuźnica – Gęzyn – Jastrząb – Bahnhof Poraj. Die Strecke umrundet den ganzen See, so sehen Sie sowohl die Staumauer als auch die ruhigeren, bewaldeten Ufer.
Eintritt frei
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