Seen & Gewässer
Zwischen Poraj, Żarki-Letnisko und Masłońskie, im östlichen Teil der Krakau-Tschenstochauer Jura, erstreckt sich der Stausee Poraj, auch Jezioro Porajskie genannt. Eine Fläche von mehr als 5,5 km², fast 5 km Länge und rund 15 km Uferlinie machen ihn zu einem der größeren künstlichen Gewässer der Region und einem wichtigen Zentrum der sommerlichen Erholung.
Der Stausee entstand 1978 an der Warta für das Bolesław-Bierut-Stahlwerk in Częstochowa — er sollte Betriebswasser speichern. Die maximale Tiefe beträgt 13 Meter, die durchschnittliche 3,9 m, das Fassungsvermögen rund 25 Millionen m³. An den Ufern entstanden Erholungszentren, und das Wasser dient seit langem Seglern und Badegästen.
Besonders angenehm ist das linke, natürliche Ufer mit sanftem Gefälle zum Wasser und sandigen Abschnitten, die als Strände genutzt werden. An der Talsperre in Poraj, am Nordende, gleiten Segelboote über das Wasser. Im Südteil, bei Masłońskie, liegt die Vogelinsel (Ptasia Wyspa) — ein Rückzugsort für Schwäne, Enten und Gebirgsstelzen; mit etwas Glück sichtet man auch einen langschnäbligen Strandläufer. Rund um den See führen markierte Radwege, die ganzjährig Radfahrer anziehen.
Der Parkplatz an der Talsperre in Poraj ist kostenlos und rund um die Uhr zugänglich; von der Masłońskier Seite führen die Straßen Słoneczna und Sportowa ans Wasser. Die Badesaison fällt in die Sommerferien, außerhalb davon laden die Ufer zu Spaziergängen auf dem Damm und zur Vogelbeobachtung ein.
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