Natur
Olsztyn, Schlesien
Gleich hinter Olsztyn bei Częstochowa, in Sichtweite des Burgbergs, erstreckt sich eine Kette von Kalkhügeln, unter der sich die tiefste Höhle des Krakau-Tschenstochauer Jura verbirgt. Das Naturschutzgebiet Sokole Góry („Falkenberge") schützt Buchenwälder, Felsen und über ein Dutzend Höhlen – in einer davon leben Käfer, die hier seit der Eiszeit überdauert haben.
Das Schutzgebiet wurde 1953 mit 333,27 ha ausgewiesen und 1963 auf knapp 216 ha verkleinert. Seit dem 1. Juni 2023 umfasst es nach der Erweiterung um Wälder mit der Jodłowa Góra 222,92 ha, umgeben von einer Pufferzone von 347,62 ha. Es liegt zwischen Olsztyn und den Dörfern Zrębice und Biskupice. Die Hügel – Sokola Góra, Pustelnica, Puchacz, Donica, Karzełek und Setki – bestehen aus Kalk unter einer Lössdecke, aus der kahle Felsen mit Karstformen hervortreten.
Durch das Gebiet führen der rote Adlerhorst-Weg (Szlak Orlich Gniazd), der schwarze Barbara-Rychlik-Weg, ein mit gelber Raute markierter Lehrpfad und der St.-Ägidius-Pfad. Zum Klettern sind zwei Felsen freigegeben – Pielgrzym und Boniek (Bonifacy). Die Hänge tragen Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder.
Das Gebiet darf nur auf markierten Wegen betreten werden, alle Höhlen sind zum Schutz der Fledermäuse und aus Sicherheitsgründen für Besucher gesperrt – der Eingang von Studnisko ist eingezäunt. An der Straße von Olsztyn nach Biskupice gibt es zwei Parkplätze mit Unterständen und Infotafeln. Für eine Runde planen Sie 1,5–2 Stunden ein; gut kombinierbar mit der Burgruine Olsztyn. Kletterer dürfen nur vorhandene Sicherungspunkte nutzen.
Eintritt frei
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