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Am Fuß des Burgbergs in Olsztyn in der Krakau-Tschenstochauer Jura steht ein hölzerner Speicher von 1783 — ein Beispiel altpolnischer Volksarchitektur, gebaut aus Lärche. Ursprünglich stand das Gebäude im Dorf Borowno, unter Gutgebäuden, die sich nicht erhalten haben. Es wurde abgetragen und an den heutigen Ort versetzt; die Rekonstruktion wurde 2007 abgeschlossen.
Den Wert des Speichers belegt der Eintrag in das Denkmalregister vom 4. März 1960. Das Bauwerk stammt aus der Zeit, als die Gegend von der Gutswirtschaft lebte und das Getreide in soliden, feuer- und feuchtigkeitsbeständigen Lärchenmauern geschützt wurde. Kurios ist schon die Versetzung: Heute präsentiert sich der Speicher in seinem ursprünglichen Charakter, ein gutes Stück von seinem Entstehungsort entfernt.
Die Lage wirkt: Der Speicher steht 300 Meter von den Ruinen der Burg aus dem 13. Jahrhundert entfernt, die im 14. Jahrhundert von Kasimir dem Großen als Grenzfeste zwischen Schlesien und Kleinpolen ausgebaut wurde. Olsztyn liegt am Adlerhorst-Wanderweg und erhielt 2022 sein Stadtrecht zurück, nach über 150 Jahren Pause — es bestand in den Jahren 1488–1870.
Im Speicher arbeitet ein Restaurant mit Gerichten vom Grill und traditioneller Küche, darunter Forelle — eine Spezialität der Jura. Die Adresse ist Ulica Kazimierza Wielkiego 2; die Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:00–21:00, Wochenende 10:00–22:00, mit kostenlosem Parkplatz. Ein Besuch lässt sich gut mit dem Aufstieg zur Burg und einem Spaziergang zwischen den Felsen verbinden, in der Nähe warten Biakło und Góra Zborów.
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