Kirchen & Klöster
Die Kirche Johannes des Täufers in Choroń steht auf einem Hügel in einem der malerischsten Teile der Gemeinde Poraj. Die kleine Kirche verbindet eine ländliche Größenordnung mit Renaissance-Details und ist ein lohnender Halt auf einer Reise durch den nördlichen Krakau-Tschenstochauer Jura.
Am Ort bestand mindestens seit dem 16. Jahrhundert eine Kultstätte, die zunächst als Filialkirche der Pfarrei in Przybynów diente. Die heutige Kirche wurde 1657 an der Stelle einer älteren Kapelle errichtet und später von der Familie Byliński erweitert. Die selbstständige Pfarrei Johannes des Täufers entstand 1916. Dadurch ist die Kirche ein wichtiger Teil der Ortsgeschichte und nicht nur ein äußerlich betrachtetes Denkmal.
Der Bau besitzt einen einfachen, länglichen rechteckigen Grundriss und einen schmaleren, rechteckig geschlossenen Chor. An den Fassaden fallen zwei Renaissanceportale auf. Über dem Gebäude erhebt sich ein polygonaler Turm mit pyramidenförmigem Helm und kleiner Dachlaterne. Die Lage auf dem Hügel öffnet den Blick zum Poraj-Stausee und auf die Juralandschaft, darunter das Gebiet der Falkenberge.
Die Kirche steht in der Częstochowska-Straße 3 in Choroń. Sie ist eine aktive Kirche; vor dem Eintritt aktuelle Gottesdienstzeiten und den Zugang zum Inneren prüfen. Der Besuch lässt sich mit dem Poraj-Stausee, einer Fahrt über Olsztyn und Wanderungen auf den Jurawegen verbinden. Für Kirche und kurzen Aussichtshalt etwa 20–30 Minuten einplanen.
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