Kirchen & Klöster
Die Kirche Mariä Geburt in Żyglin, heute ein Teil von Miasteczko Śląskie, hat mittelalterliche Wurzeln; der heutige gemauerte Bau stammt jedoch aus dem Jahr 1842. Jahrhunderte lang war Żyglin das Zentrum einer großen Pfarrei, zu der viele Orte Oberschlesiens gehörten. Der Ort eignet sich für eine kurze Geschichtsroute im Umfeld von Tarnowskie Góry.
Die örtliche Überlieferung verbindet die erste Kirche in Żyglin mit dem Jahr 1253 und der Geschichte von drei Fürsten, die in den umliegenden Wäldern Zuflucht gefunden haben sollen. Das ist eine Legende und kein gesichertes Gründungsdatum. Die Geschichte der ältesten Kirche sollte von den späteren, besser dokumentierten Bauphasen getrennt werden.
Der hölzerne Vorgänger brannte wahrscheinlich um 1700 ab; die danach errichtete kleinere Kirche verfiel mit der Zeit. Der heutige, massivere Bau wurde 1842 vollendet. 1873–1874 kam eine hohe, vierseitige Turmfront hinzu. Die Kirche ist einschiffig und besitzt ein Presbyterium mit halbrunder Apsis.
Die Kirche ist das aktive Pfarrgotteshaus Mariä Geburt. Den Innenraum außerhalb der Gottesdienste besuchen und den Zugang bei der Pfarrei bestätigen. Das Bistumsverzeichnis nennt als Adresse Śląska-Straße 40 in Żyglin. Außen lohnt sich auch die Kapelle des heiligen Markus aus dem 18. Jahrhundert. In der Nähe liegen der Stausee Nakło-Chechło, der Park in Świerklaniec und die historischen Sehenswürdigkeiten von Tarnowskie Góry, darunter das Silberbergwerk.
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