Natur
In einem Wald zwischen Złoty Potok und Żarki verbirgt sich eines der kleinsten Reservate der Jura: Ostrężnik umfasst nur 4,1 ha, wurde 1960 angelegt und birgt dennoch ein Fragment von Buchenwald, eine Warft aus dem 14. Jahrhundert und Karstkuriositäten. Das gesamte Gebiet liegt im Natura-2000-Gebiet „Ostoja Złotopotocka“ und im Landschaftsschutzpark Adlerhorste.
Am Fuß des Hügels entspringt eine periodische Karstquelle, die Quellen der Ereignisse genannt wird. Sie erscheint und verschwindet unabhängig von der Jahreszeit — sie kann jahrelang trocken bleiben, um ein andermal mit großer Kraft hervorzuschießen. Früher glaubte man, sie kündige wichtige Ereignisse an, daher der Name. Das ist ein typisches Phänomen des Kalksteingeländes, aber eines der spektakulärsten der Region.
Auf dem Gipfel sind kaum noch lesbare Mauern einer Burg aus dem 14. Jahrhundert erhalten, deren Bau man der Initiative von Władysław Opolczyk zuschreibt, obwohl die Anlage auch einen anderen Ursprung haben kann. Am Fuß des Felsens liegt die Ostrężnicka-Höhle, 90 m lang — sie diente einst als natürliche Verliese der Burg, und im Zweiten Weltkrieg versteckten sich hier Partisanen. Der Legende nach sollen Aufständische des Januaraufstands nach ihrer Niederlage 1863 hier Dokumente und Schätze versteckt haben.
Durch das Reservat führen der rote Adlerhorst-Weg und der blaue Weg der Jura-Burgen, der Naturlehrpfad „Tropem tajemnic“ (1,5 km) erleichtert den Zugang. Der Eintritt ist frei, und nach dem Spaziergang sind Złoty Potok und das Reservat Parkowe in der Nähe.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Naturschutzgebiet Ostrężnik in der Krakau-Tschenstochauer Jura.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.