Technikdenkmäler
Am Oberlauf der Wiercica, dort wo der Fluss aus dem Zielony Staw (Grüner Teich) ausfließt, steht die hölzerne Mühle Kołaczew von 1807 – die letzte von sechs Wassermühlen, die einst am Fluss bei Złoty Potok arbeiteten. Das Gebäude liegt im Naturschutzgebiet „Parkowe" im Landschaftspark Adlerhorste.
Die erste schriftliche Erwähnung der Mühle stammt von 1473, als ihr Müller Piotr Palis war und ihr Besitzer der Ritter Piotr Potocki mit dem Wappen Szreniawa. Der heutige Bau entstand 1807, und auf der Karte des Königreichs Polen von 1839 erscheint er bereits unter dem Namen Kołaczew. Nach einem Brand wurde er 1928 wieder aufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er verstaatlicht und von der Gemeinproduktionsgenossenschaft geführt; in den 1950er Jahren entfernte man das Wasserrad und ersetzte es durch einen elektrischen Antrieb. Heute ist die Mühle in privater Hand und arbeitet nicht; erhalten ist unter anderem eine Pelton-Turbine.
Der Name Kołaczew stammt vom charakteristischen Klappern, das das arbeitende Rad von sich gab; einer anderen Deutung zufolge erinnert er an das Rad, das zum Wohl aller Bewohner diente.
Die Mühle steht an der Woiwodschaftsstraße 793, etwa 1,5 Kilometer südwestlich des Zentrums von Złoty Potok. Das Gebäude liegt am Holzarchitekturpfad, in der Nähe sind markierte Wege des Naturschutzgebiets Parkowe entlang der Wiercica, der Flussquellen und der Teiche.
GetYourGuide
Entdecke empfohlene Erlebnisse, Tickets und Touren, die du online buchen kannst.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Wassermühle Kołaczew in Złoty Potok.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.