Denkmäler
An den Straßen Krakusa und Stalmacha, im Stadtteil Małe Zabrze, hat sich eine der interessanteren Arbeitersiedlungen Oberschlesiens erhalten. Zandka — so der umgangssprachliche Name der Anlage, auch Sandkolonie genannt — entstand in den Jahren 1903 bis 1922 für die Arbeiter der Donnersmarckhütte, mit ungewöhnlicher Sorgfalt für die Form.
Die Siedlung umfasst rund 40 Gebäude. Jedes hat einen ähnlichen Grundriss, aber eine eigene Gestalt: Risalite, Erker, mitunter Türmchen und Dachgauben. Die Ziegelfassaden aus rotem Backstein werden stellenweise durch holzsichtige Fachwerkkonstruktionen ergänzt. Die dreigeschossigen Häuser boten je etwa 12 Wohnungen — Küche und zwei Zimmer, mit gemeinsamen Toiletten auf den Halbgeschossen.
Die Häuser wurden in geplante Grünanlagen mit mächtigen Platanen eingebettet, nach dem Vorbild von Villenkolonien. Für die Bewohner gab es eine Schule, einen Kindergarten, ein Kasino, eine Turnhalle und ein Schwimmbad, sogar ein Altersheim; die schönste Villa erhielt der Direktor der Hütte. In der Nähe steht ein Stahlhaus von 1927, das als europaweites Unikat gilt.
Zandka ist noch heute bewohnt — gehen Sie mit Rücksicht auf die Bewohner spazieren. Verbinden Sie den Besuch mit der nahen Königin-Luiza-Strecke (Sztolnia Królowej Luizy), einem Zeugnis des Zabrzeer Bergbaus.
GetYourGuide
Entdecke empfohlene Erlebnisse, Tickets und Touren, die du online buchen kannst.
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Siedlung Zandka in Zabrze.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.