Kirchen & Klöster
Die Hedwigskirche im Zabrzer Stadtteil Poremba ist eine ungewöhnliche Holzkirche aus der Zwischenkriegszeit. Sie steht in der ul. Wolności 504 und ist weiterhin eine aktive Pfarrkirche. Ihr ovaler, zwölfeckiger Baukörper mit vier Türmen verbindet Holzbau und Moderne.
Die Lokalie St. Hedwig entstand 1929 nach der Abtrennung von der Pfarrei St. Franziskus von Assisi. Die Kirche wurde 1928–1929 errichtet, weil Bergschäden gegen eine schwerere gemauerte Konstruktion sprachen. Entworfen und geleitet wurde der Bau von Karl Kattenidt; der Grundstein wurde am 8. Juli 1928 gelegt, die Kirche am 25. August 1929 geweiht. Der ovale Bau hat zwölf Seiten und vier niedrige Türme. Das Nationale Denkmalinstitut ordnet ihn der Moderne zu; seit 2008 steht die Kirche im Denkmalregister.
Die Ausstattung entstand überwiegend 1930–1941. Der Hochaltar zeigt Reliefs der heiligen Hedwig; über dem Tabernakel befinden sich Engel und eine Kreuzigungsgruppe. Im Schiff sind ein Triptychonbild der Schwarzen Madonna von Tschenstochau, Kreuzwegstationen und eine verzierte Holzdecke erhalten. Die Orgel wurde aus Lutynia übernommen und 1883 gebaut. Ein regelmäßiger Zugang für Besichtigungen ist nicht garantiert; bitte außerhalb der Messen kommen oder den Zugang vereinbaren. Die Pfarrei nennt sonntags 7:30, 9:15, 10:30, 12:00 und 16:30 Uhr sowie werktags 7:00 und 18:00 Uhr. Aktuelle Zeiten bitte bestätigen: ul. Wolności 504, 41-806 Zabrze, +48 32 271 46 77 oder +48 501 378 372, tomasz.sekowski@gmail.com.
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