Museen
Am Rande von Nowy Sącz, an der ulica Lwowska, wurde das rekonstruierte galizische Städtchen von vor über hundert Jahren wiedererweckt: ein Marktplatz mit Rathaus, ein stilvolles Café und eine Gaststube mit regionalen Gerichten. Das Freilichtmuseum gehört zum Sądecki Ethnographischen Park, und ein zweites Objekt dieser Art gibt es in Polen nicht.
Der Sądecki Ethnographische Park umfasst rund 20 Hektar und birgt 68 Objekte: neun mehrgliedrige Bauernhöfe, ein adliges Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert, einen Gutshof, eine lemkische Kirche aus dem 18. Jahrhundert und einen Ausschnitt einer Siedlung der Karpathen-Roma. Die Innenraumausstellungen umfassen 58 Räume, am Bach stehen eine wassergetriebene Sägemühle, eine Mühle und eine Walkmühle. Der Park zeigt die vier ethnographischen Gruppen der Region Sądecczyzna: die Lachen von Sącz, die Pogórzanie, die Sączrer Goralen und die Lemken des Popradtals.
Das Herz des Städtchens ist der Marktplatz mit dem Rathaus, in dem das Kaiserlich-Königliche Galizische Café mit Gästezimmern untergebracht ist; gegenüber steht die Gaststube mit regionaler Küche. In den Bürgerhäusern sind unter anderem eine Zahnarztpraxis und ein Fotoatelier nachgebaut. Der Eintritt ins Städtchen ist frei, die Tickets gelten für die Innenräume, mittwochs ist der Eintritt frei. In der Saison (1. Mai–15. Oktober) ist dienstags bis sonntags 10:00–18:00 geöffnet, außerhalb der Saison mittwochs bis sonntags 9:00–16:00; das Normalticket kostet 16 PLN, das ermäßigte 12 PLN.
Vor Ort gibt es einen kostenlosen Parkplatz, für Kinder liegen Miniführer mit Wissensrätseln bereit, abgestimmt auf das Vor- und Grundschulalter.
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