Denkmäler & Hügel
Auf den Wiesen von Stary Sącz steht ein Altar, der nur provisorisch sein sollte — und gerade deshalb überdauerte. Er wurde für Juni 1999 errichtet, als die Stadt Johannes Paul II. besuchte, der am 16. Juni der feierlichen Heiligsprechung der heiligen Kinga vorstand. Andere Papstaltäre wurden nach den Veranstaltungen abgebaut; dieser gefiel den Einwohnern und Gästen so sehr, dass man ihn dauerhaft stehen ließ.
Die Konstruktion nimmt die Hirtenarchitektur der Goralen auf, und am ungewöhnlichsten waren die Säulen — aus Salz, zu Ehren der Heiligen, der die Überlieferung die Entdeckung der Salzvorkommen von Wieliczka und Bochnia zuschreibt. Die Salzsäulen hielten dem Wetter jedoch nicht stand; die Originale kamen in das Salzbergwerk Bochnia, in die Kapelle der heiligen Kinga.
Neben dem Altar arbeitet das Diözesane Pilgerzentrum Johannes Paul II. mit Pilgerhaus und Johannes-Paul-II.-Museum. Der geschichtliche Kontext ist hier einzigartig: Kinga gründete 1280 in Stary Sącz den Klarissenkonvent, der bis heute besteht.
Der Altar in der Papieska-Straße 10 ist rund um die Uhr zugänglich, das ganze Jahr, kostenlos. Der Besuch lässt sich natürlich mit dem Klarissenkloster und dem Markt von Stary Sącz verbinden — das Museum im Zentrum führt ebenso auf den Papstspuren.
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