Burgen
Die von Kasimir dem Großen zwischen 1350 und 1360 erbaute Königsburg steht mitten in Nowy Sącz, auf einem Hang zwischen den Flüssen Dunajec und Kamienica. Nach der jüngsten Revitalisierung sind die Ruinen wieder für Besucher zugänglich, und ein Teil der Anlage dient heute als Aussichtspunkt — von oben blicken Sie auf die Dächer der Altstadt und auf beide Flüsse, die einst die Burg schützten.
Vom mittelalterlichen Komplex sind Fragmente der Umfassungsmauern und der rekonstruierte Kowalska-Turm erhalten. Einst besaß die Burg zwei Ecktürme, einen Wohnturm, Wohngebäude und eine Vorburg. Heute geht das Gelände in einen Stadtpark über, sodass der Rundgang wie ein Spaziergang durch ein offenes Geschichtsbuch wirkt — ohne Kassen und Absperrungen. Von der Aussichtsterrasse sehen Sie den Grundriss der alten Festung am besten und verstehen, wie gut der Ort verteidigt werden konnte.
Kasimir der Große schuf ein System von Befestigungen, das die Südgrenze des Königreichs sicherte — Nowy Sącz war eine seiner Säulen. Die Burg wurde auf einem Sporn zwischen zwei Flüssen errichtet, was sie schwer einnehmbar machte. Mit der Zeit verlor sie ihre militärische Bedeutung, verfiel und das Gelände wurde nach und nach zu einem Park.
Für die Ruine selbst reicht eine Viertelstunde, planen Sie aber mehr Zeit ein — die Burg liegt nur wenige Gehminuten vom Rathaus und lässt sich gut mit einem Altstadtbummel und dem Museum des Sącz-Landes verbinden. Das beste Licht für Fotos gibt es morgens und vor Sonnenuntergang. Nach Regen können die Ruinen rutschig sein, feste Schuhe sind daher empfehlenswert.
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