Kirchen & Klöster
Dubiecko, Karpatenvorland
Eine gelbe Zentralbaukirche mit Kuppel auf hohem Tambour steht an der Hauptstraße durch Dubiecko. Es ist die frühere griechisch-katholische Kirche der Kreuzerhöhung von 1927, die nach Jahren als Lagerhaus ein neues Leben gefunden hat: Seit 2004 befindet sich hier das Grenzland-Kunsthaus (Kresowy Dom Sztuki) – Galerie und Begegnungsort, der an die drei Kulturen und Religionen des alten Dubiecko erinnert.
Die gemauerte Kirche entstand 1927 an der Stelle einer hölzernen von 1774, die 1879 renoviert worden war. Die Gemeinde gehörte zum griechisch-katholischen Dekanat Bircza, nach dem Ersten Weltkrieg zu Pruchnik. 1863 wurde sie in zwei selbstständige Pfarreien geteilt – Dubiecko und Ruskie Sioło.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude jahrzehntelang als Lager. In den 1990er-Jahren erhielt die griechisch-katholische Kirche es zurück und stellte es für kulturelle Zwecke zur Verfügung. Dank der Gesellschaft der Freunde des Dubiecker Landes wurden die Mauern gesichert und der Bau teilweise restauriert; am 12. September 2004 eröffnete hier das Grenzland-Kunsthaus, unter Wahrung des sakralen Charakters. Die erste Ausstellung hieß „Dubiecko – Begegnung dreier Kulturen und Religionen“.
Das Gebäude steht an der Durchgangsstraße, einige hundert Meter vom Schloss der Krasickis entfernt. Von außen sehen Sie es jederzeit in 10–15 Minuten. Innen ist es zu Ausstellungen und Kulturveranstaltungen geöffnet – diese kündigen die Gesellschaft der Freunde des Dubiecker Landes und die Gemeinde an, informieren Sie sich also vorab. Das schönste Foto der Kuppel gelingt von der anderen Straßenseite im Nachmittagslicht.
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