Technikdenkmäler
Złotoryja, Niederschlesien
Złotoryja (Goldberg) verdankt seinen Namen dem Gold, das hier schon im Mittelalter gewaschen wurde; im 13. Jahrhundert hieß die Stadt lateinisch Mons Aurum, Goldberg. Im Bergwerk „Aurelia“ können Sie am Hang des Nikolaibergs unter Tage gehen und sehen, wie hier nach Erz gesucht wurde.
Das Bergwerk entstand 1660 als etwa 100 Meter langer Stollen, der auf der Suche nach Kupfererz vorgetrieben wurde. Gefördert wurden geringe Mengen Kupfer und Silber; über die Goldausbeute ist nichts bekannt. Schließlich wurde der Stollen als unrentabel aufgegeben. Für Besucher geöffnet ist er seit 1973. Bei Erkundungen 1998 entdeckte man einen 28 Meter tiefen Schacht, den Karlschacht, im Jahr 2000 auch Seitenstrecken. Der Name „Aurelia“ in Anlehnung an das lateinische aurum stammt aus den 1990er-Jahren.
Der Sage nach war der Stollen durch unterirdische Gänge mit der Nikolaikirche auf dem Hügel verbunden. Gefunden wurden diese Gänge jedoch nie.
Das Bergwerk betreibt das Kultur- und Freizeitzentrum Złotoryja. Es ist saisonal geöffnet: von Mai bis Ende September mittwochs bis sonntags, von Oktober bis 20. Dezember nach vorheriger Anmeldung. Der Eintritt ist kostenpflichtig; prüfen Sie die aktuellen Zeiten vor der Anreise. Am Eingang gibt es einen Parkplatz (Zufahrt über die ul. Stroma). Unter Tage ist es kühl, nehmen Sie auch im Sommer eine Jacke mit. Ein Besuch mit Goldwaschen dauert etwa eine Stunde.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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