Natur
Das Chochołowska-Tal ist das größte und eines der zugänglichsten Täler auf der polnischen Tatra-Seite. Bekannt ist es für Frühlingskrokusse, weite Lichtungen, Hirtenhütten und Ausblicke auf Kominiarski Wierch, Bobrowiec, Jarząbczy Wierch, Rakoń und Wołowiec. Der Weg führt am Talboden zur Chochołowska-Lichtung mit einer PTTK-Schutzhütte und der hölzernen Johannes-der-Täufer-Kapelle. Die Tour eignet sich für einen Familientag, ist aber kein müheloser Spaziergang: Bis zur Hütte sind es etwa 7,3 km pro Strecke.
Die offizielle Beschreibung nennt etwa 2 Std. 20 Min. bis zur Hütte, 278 m Aufstieg und einen höchsten Punkt auf 1148 m. Zunächst führt eine asphaltierte Straße bis Huciska, danach wird der Weg schottrig und steinig. Unterwegs liegen die Chochołowska-Tore, die Chochołowskie-Quelle, eine Försterei und Abzweigungen ins Starorobociańska-Tal, zum Trzydniowiański Wierch und ins Jarząbcza-Tal. Ab Huciska können eine Touristenbahn oder Pferdekutschen genutzt werden; Abfahrten und Preise sollte man vorher prüfen.
Auf diesem freigegebenen TPN-Abschnitt sind Hunde und Fahrräder bis zur Hütte erlaubt. Wegen Steinen, Kutschen und Steigungen ist die Strecke nicht vollständig kinderwagentauglich. TPN-Ticket nötig; im Frühling auf dem Weg bleiben und Wiesen nicht betreten. Für die Tour 5–6 Stunden einplanen.
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