Seen & Gewässer
Wenige Gehminuten vom Marktplatz in Pilica, im zentralen Teil der Krakau-Tschenstochauer Jura, breitet sich der Stausee Pilica aus — ein kleines Gewässer, das im Sommer als von WOPR-Rettungsschwimmern bewachtes Bad dient und im Winter zu einem Zufluchtsort für Wasservögel wird. Durch die Stadt führt der wichtigste Wanderweg der Region, und Reisende halten gern am Wasser.
Gespeist wird der Stausee von der Pilica — dem längsten linken Nebenfluss der Weichsel, der seinen Lauf genau in der Gegend des Stausees beginnt. Von ihm hat auch der Ort seinen Namen, eine Stadt im Powiat Zawiercie. Das Wasser ist sauber und frisch, an warmen Tagen füllen die Badegäste die Ufer; die Sicherheit der Schwimmer überwachen im Sommer WOPR-Rettungsschwimmer.
Entlang des Sees führt der rot markierte Adlerhorst-Weg (Szlak Orlich Gniazd) — die Hauptroute der Jura, die Ruinen mittelalterlicher Burgen verbindet. Vom Ufer aus sieht man das Schloss in Pilica, wenige Minuten weiter ragen die Ruinen der Burg in Smoleń (ca. 3 km) auf, und ca. 7 km vom Stausee steht die mächtige Burg Ogrodzieniec in Podzamcze. Das Gewässer ist damit ein natürlicher Zwischenstopp für Wanderer und Radfahrer.
Der Stausee grenzt an die Straßen 17 Stycznia und Krakowska, die einen Teil der Verbindung von Lelów nach Wolbrom bilden. Das Bad ist im Sommer in Betrieb; außerhalb der Saison dienen die Ufer den Spaziergängern, und im Winter kommen Vogelbeobachter und Liebhaber ruhiger Spaziergänge ans Wasser.
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