Märkte & Altstädte
Ein bei der Stadtgründung im 14. Jahrhundert angelegter Platz, der bis heute ein typisches mittelalterliches räumliches Gefüge bewahrt — die Straßen gehen von den Ecken des Platzes aus, und an einer davon steht die gotische Pfarrkirche. Seine Hauptbesonderheit ist das 2014 rekonstruierte Rathaus, dessen Vorgängerbau aus dem 17. Jahrhundert bei Untersuchungen 2000 entdeckt wurde.
Laut den Erkenntnissen stürzte das alte Rathaus während der Schwedischen Sintflut ein. Nach der Entdeckung seiner Spuren fanden die Archäologen viele wertvolle Fundstücke und stellten den Mauerverlauf fest, der zunächst mit weißen Steinen auf dem Platz markiert wurde. 2014 errichtete man das Gebäude neu: es ist klein, gemauert, mit Holzdecken und Außentreppen, und im Inneren werden Ausstellungen zur Jura-Region gezeigt. Um das alte Rathaus standen einst zahlreiche Marktstände — die letzten wurden im 20. Jahrhundert beseitigt.
Pilica erhielt das Stadtrecht vermutlich 1393 und liegt an den Quellen des Flusses, von dem es seinen Namen trägt. Auf dem Platz hat sich ein historischer Brunnen erhalten, und hinter der Bebauung erscheint die Silhouette der Stiftskirche St. Johannes der Täufer und Johannes Evangelist. Ein paar Gehminuten trennen den Platz von der einstigen Residenz der Stadtbesitzer — einem Palast vom Beginn des 17. Jahrhunderts, umgeben von Bastionsbefestigungen des 17. Jahrhunderts.
Der Platz ist rund um die Uhr und das ganze Jahr über zugänglich.
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