Denkmäler
Die Renaissance-Route in Kleinpolen ist ein Projekt der Krakauer Vereinigung Willa Decius, die das Erbe des 16. Jahrhunderts fördert — eine Epoche, in der italienische Baumeister in die Landschaft der Region eingingen. Die Route umfasst Höfe, Schlösser und Kirchen von Krakau bis zu den Beskiden und nach Miechów.
Das Aushängeschild der Route ist die Villa Decius in Wola Justowska — eine Renaissance-Residenz aus den 1530er Jahren, errichtet auf Initiative von Justus Ludwik Decjusz, Sekretär König Sigismunds I., mit den Nebengebäuden Dom Łaski und Dom Erazma sowie dem Decius-Park; seit 1996 ist sie Sitz der Vereinigung. Zweite Säule ist das Schloss in Sucha Beskidzka, „Kleines Wawel“ genannt wegen seines vierseitigen Arkadenhofs — der Kern des Baus war ein um 1554 errichteter Wehrhof.
Die Werkstatt des Hofarchitekten und Bildhauers Santi Gucci erkennt man auf dem Mirów-Schloss in Książ Wielki, gebaut 1585–1595 für Bischof Piotr Myszkowski, sowie am Branicki-Speicherbau in Krakaus Stadtteil Branice. Zur Route gehört auch einer der am besten erhaltenen Renaissance-Wehrhöfe Polens — der Hof in Jeżów, mit stellenweise bis zu 175 cm dicken Mauern — dazu das Rathaus in Tarnów und die Heiliggrabkapelle in Miechów, in der man bei Restaurierungsarbeiten 2008 Renaissance-Malereien der Kuppel entdeckte.
Dies ist eine Autorunde für 2–3 Tage mit Basis in Krakau. Die Objekte unterscheiden sich in der Zugänglichkeit — manche sind Museen, andere beherbergen Institutionen — prüfen Sie daher die Öffnungszeiten vor der Fahrt.
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