Kirchen & Klöster
In der Mickiewicza-Straße 5 steht die Nikolaikirche, die Pfarrkirche von Chrzanów, deren ältester erhaltener Teil der gotische Chor aus der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert ist. Ihre endgültige Gestalt erhielt die Kirche im 15. Jahrhundert, ihr heutiges Aussehen verdankt sie dem gründlichen Umbau der Jahre 1912–1914.
Zur Ausstattung gehören Altäre und Gemälde des 19. Jahrhunderts sowie Kreuzwegstationen, doch die wertvollsten Stücke sind wesentlich älter: ein Altar des heiligen Stanislaus aus schwarzem Marmor aus dem 17. Jahrhundert, ein barockes Taufbecken aus dem schwarzen Dębniki-Marmor und Glasfenster aus den letzten Jahren der österreichischen Herrschaft. Die Sakristei bewahrt eine Monstranz des 15. Jahrhunderts und einen frühbarocken Messkelch des 17. Jahrhunderts.
Eine Besonderheit ist ein Mosaikbild mit der Madonna mit Kind — ein Geschenk von Papst Leo XIII. Das Innere ergänzt ein großer Kronleuchter mit dem Weißen Adler aus der Zwischenkriegszeit, verbunden mit der wiedergewonnenen Unabhängigkeit Polens.
Das Innere kann nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden — die Nummer der Pfarrei finden Sie auf ihrer Website. Die Kirche liegt nahe dem Marktplatz von Chrzanów, sodass sich der Besuch mit einem Stadtbummel verbinden lässt; die Burg Tenczyn in Rudno und die Błędów-Wüste liegen etwa zwanzig Kilometer entfernt.
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