Kirchen & Klöster
Die Verklärungskirche in Libiąż ist ein mächtiger neugotischer Backsteinbau, der 1911 fertiggestellt wurde. Ihr Inneres nimmt bewusst Bezug auf die Marienkirche in Krakau und macht die Kirche zu einem besonderen Denkmal in Westkleinpolen.
Die heutige Kirche entstand 1903–1911 auf einem kreuzförmigen Grundriss als dreischiffiger Bau, der von einer Steinmauer umgeben ist. Populäre Darstellungen schreiben den Entwurf Teodor Talowski zu; eine lokale historische Studie auf Grundlage der Pfarrchronik verweist jedoch auf die Krakauer Werkstatt von Meus und Górski. Daher sollte Talowskis Urheberschaft nicht als gesicherte Tatsache erscheinen.
Beachtenswert sind die Polychromie mit Pflanzenmotiven und Sternenhimmel, der Hochaltar von Franciszek Styczeń als Anspielung auf das Werk von Wit Stwosz sowie die Glasfenster aus den Werkstätten von Mayer in München und Skarda aus Mährisch Beroun. Die Ausstattung spiegelt die Faszination des damaligen Pfarrers für die berühmte Krakauer Kirche.
Die Kirche steht in der Oświęcimska-Straße 83. Sie ist ein aktiver Gottesdienstraum; Innenbesichtigungen daher telefonisch mit der Pfarrei vereinbaren und Gottesdienste meiden. Für Bau und Inneres etwa 30–45 Minuten einplanen. Libiąż liegt zwischen Oświęcim und Chrzanów, sodass sich die Kirche gut in eine Route durch Westkleinpolen einfügt.
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