Natur
Der rot markierte Weg ist rund 113 km lang und führt von Tschenstochau nach Wieluń durch den nördlichen, am wenigsten besuchten Teil der Krakau-Tschenstochauer Jura. Er beginnt am Alten Ring in Tschenstochau, passiert Mstów und Kruszyna und verläuft dann über lange Strecken durch Kiefernwälder in Richtung Działoszyn und zum Tal der Warthe.
Das Herz der Route ist der Landschaftspark Załęcze, gegründet am 5. Januar 1978 als erster Landschaftspark in Zentralpolen. Er schützt 14.750 Hektar der Juralandschaft der Wieluńer Hochebene; seine Hauptzier ist der Warthebogen des Łuk Załęczański sowie die Durchbrüche von Działoszyn und Krzeczowski. An der Warthe bei Załęcze liegen die Granatowe Źródła — Karstquellen von ungewöhnlicher Farbe.
Der Weg führt durch kleine Dörfer: In Raciszyn stehen alte Kalkbrennöfen, in Łaszew Rządowy eine Holzkirche, in Ruda ein gotisches Gotteshaus. Unterwegs lohnt ein Abstecher zur Przeprośna Górka in Mirow und zum Kloster in Wancerzów bei Mstów. Das Finale in Wieluń bieten Stadtmauer, Rathaus und die Reformiertenkirche.
Die Route ist ruhig — planen Sie Wanderung oder Radtour am besten für den Sommer. Der Abschnitt durch den Landschaftspark braucht 2–3 Tage; Übernachtungsmöglichkeiten am Weg sind rar, daher ist eine Tour mit Zelt eine gute Wahl. Beachten Sie, dass die Markierung im Wald stellenweise schwach lesbar ist.
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