Denkmäler
Die Kirche des Heiligen Namens Mariä in Gaszyn ist eine Holzkirche des 16. Jahrhunderts und gehört zur historischen Gruppe der Kirchen im Wieluń-Gebiet. Sie steht etwa 3 km südlich von Wieluń an der alten Straße nach Bolesławiec. Sie lässt sich gut mit weiteren Holzkirchen der Region verbinden.
Die Kirche bewahrt einen altertümlichen Grundriss mit rechteckigem Langhaus, einem kürzeren und schmaleren, gerade geschlossenen Chor sowie einem gemeinsamen Dachfirst. Sie wurde als Blockbau aus Lärchenholz auf einem Ziegelsockel errichtet. Der angebaute Turm stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert; Kirche und Turm sind mit Holzschindeln gedeckt.
Bis 1683 war das Gebäude die Kapelle des heiligen Sigismund, Königs und Märtyrers. Nach der Erhebung zur Filialkirche änderte sich das Patrozinium; mit dem Altar und dem Marienbild verbindet sich die Überlieferung vom Dank für die glückliche Rückkehr aus dem Entsatz Wiens. Im Inneren sind ein spätmanieristisch-barocker Hauptaltar mit Maria und dem Kind, Figuren des heiligen Stanislaus und des heiligen Adalbert sowie die Sargplatte von Jakub Gaszyński aus dem Jahr 1672 erhalten.
Gaszyn ist eine aktive Pfarrei und hat daher keinen bestätigten regelmäßigen Besichtigungsplan. Für den Innenraum vorher die Pfarrei kontaktieren und Gottesdienstzeiten meiden. Für den Besuch reichen etwa 20–30 Minuten. Mit den Kirchen in Kadłub, Grębień und Popowice lässt sich eine Tagestour zu den Holzkirchen planen.
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