Die Pferdekutschen auf dem Hauptmarkt gehören zu den bekanntesten Bildern Krakaus: Zweispänner warten am Standplatz und fahren Gäste durch die Altstadt, meist in Richtung Wawel. Das Angebot stammt von vielen privaten Kutschern, nicht von e…
Diese dunkle Lärchenholzkirche stand einst über 60 Kilometer von hier entfernt, in Niegowić bei Bochnia. Genau hier trat 1948–1949 ein frisch geweihter Kaplan, Karol Wojtyła – der spätere Papst Johannes Paul II. –, seine erste Stelle an. 1…
Die hölzerne Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit und des hl. Antonius des Großen in Łopuszna (Gemeinde Nowy Targ) ist ein spätgotischer Bau aus dem letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts, geweiht 1504. Sie steht am Dunajec, an der Mündung d…
Jahrhundertelang zogen die Könige auf diesem Weg zur Krönung auf den Wawel, und auf demselben Weg trug man später ihre Särge. Der Königsweg (Droga Królewska) führt vom Matejko-Platz durch das Florianstor, über den Hauptmarkt und die Straße…
Der Pieninenweg (Droga Pienińska) ist ein autofreier Weg, der in die Felsen am rechten Ufer des Dunajec gehauen wurde. Er führt vom polnischen Kurort Szczawnica durch den Dunajec-Durchbruch bis nach Červený Kláštor, zum Roten Kloster in de…
Auf einem Hügel über der Biała, gegenüber von Ciężkowice, steht ein weißes Gutshaus mit Säulenvorbau – das einzige Haus von Ignacy Jan Paderewski in Polen. Der Pianist und Premierminister kaufte es 1897; im neorokoko Salon steht heute sein…
An der Straße von Zator nach Wadowice, in einem kleinen Dorf am Rand des Karpatenvorlands, steht einer der ältesten Adelssitze im westlichen Kleinpolen. Den gemauerten befestigten Gutshof in Graboszyce ließ um 1570–1580 Dziwisz (Dionizy) B…
Die Kapelle im Gutspark von Karniowice wurde am 12. Mai 1624 geweiht – damals gehörte das Dorf Jerzy Pipan, Doktor der Medizin und der Rechte, Krakauer Ratsherr und Dozent an den Universitäten Krakau und Padua. Heute stehen das Gutsensembl…
Der Gutshof in Łopuszna ist einer der schönsten erhaltenen hölzernen Adelshöfe Kleinpolens: ein weiß getünchter, eingeschossiger Bau mit hohem, geschindeltem Mansarddach am Fuß der Gorce-Berge, etwa 10 km östlich von Nowy Targ (früher Neum…
Im weißen Gutshaus der Familie Konopka in Modlnica, gleich hinter der Stadtgrenze von Krakau, lebte zwölf Jahre lang der Ethnograf Oskar Kolberg und arbeitete hier an weiteren Bänden seines Monumentalwerks „Lud“ („Das Volk“). Die klassizis…
Als man 2008 mit dem Wiederaufbau des Dworek Gościnny in Szczawnica begann, gab es keine Baupläne mehr. Die Architekten hatten eine alte Postkarte mit einem Mann vor dem Eingang – sie nahmen an, dass er etwa 1,80 m groß war, und berechnete…
Die Schindler-Fabrik in Krakau (Kraków) — offiziell Fabryka Emalia Oskara Schindlera — ist der Ort, an dem der sudetendeutsche Unternehmer Oskar Schindler während des Zweiten Weltkriegs jüdische Zwangsarbeiter beschäftigte und schließlich…
Einmal im Jahr, im Dezember, verwandelt sich Lanckorona in ein Engelsstädtchen. Das Winterfestival Anioł w Miasteczku (Engel im Städtchen) bietet drei Tage lang Veranstaltungen an vielen Orten gleichzeitig: Auf dem Marktplatz läuft der Eng…
Eros Bendato in Krakau (Kraków) ist der riesige liegende Bronzekopf auf dem Hauptmarkt, direkt neben dem Rathausturm. Geschaffen hat ihn der polnische Bildhauer Igor Mitoraj, und er gehört zu den meistfotografierten Motiven der Krakauer Al…
Über der Stadt Myślenice erhebt sich der Chełm (614 m), auf den seit 1989 einer der längsten Einersessellifte Polens führt. Die gut zwei Kilometer lange Fahrt von Zarabie endet neben einem 15 Meter hohen Aussichtsturm, von dem aus Sie bei…
Der Weg über den Okopy-Hügel führt direkt an der Kante von Kalkfelsen entlang, die mit Seilgeländern gesichert sind, und von einem der Felsen öffnet sich der Blick ins Prądnik-Tal. Auf dem bewaldeten Gipfel liegen die Wälle einer Burg, die…
Die Góra Parkowa (742 m) erhebt sich direkt über der Kurpromenade von Krynica-Zdrój, und seit 1937 fährt Polens erste Standseilbahn auf den Gipfel. Bemerkenswert: Sie verkehrt bis heute mit denselben Originalwagen aus der Zwischenkriegszei…
Auf Karten heißt er noch immer „Hügel 502“, obwohl neuere Messungen aus den frühen 1990er-Jahren rund 513 m ergeben. Der Felsen Skała 502 in Jerzmanowice, auch Grodzisko genannt, ist die höchste Erhebung des Olkusz-Hochlands und die zweith…
Knapp 3 km westlich des Zentrums von Olkusz sind die Reste einer mittelalterlichen Burg erhalten: ein tiefer Graben, zwei Ringe aus Erdwällen und die Ruinen der gotischen Kirche St. Johannes der Täufer. Hier beginnt die Geschichte der Stad…
Die Gubałówka ist ein langer, großteils baumloser Höhenrücken über Zakopane, von dem aus Sie die gesamte polnische Tatra sehen – bei gutem Wetter auch Pieninen, Gorce und Saybuscher Beskiden. Seit 1938 fährt eine Standseilbahn hinauf, die…
Die Hala Gąsienicowa ist eine weite Bergwiese im Gąsienicowa-Tal der Hohen Tatra und eines der beliebtesten Wanderziele ab Zakopane. Von Kuźnice erreichst du sie in gut zwei Stunden; oben warten die Hütte „Murowaniec“, alte Hirtenhütten au…
Eine einsame, schlanke Kalksteinnadel ragt am Ausgang der Wrześnik-Schlucht aus einer Wiese, und im Herbst wirkt sie wie eine brennende Fackel – sie ist von Wildem Wein umrankt, dessen Blätter sich leuchtend rot färben. Neben der Herkulesk…
Zwischen den Feldern bei Strzegowa ragt ein bewaldeter Kalkfelsen auf, in dessen Nordwand sich zwei große Öffnungen auftun. Die Jasna-Höhle („helle Höhle“) verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie fast vollständig vom Tageslicht erhellt…
Die Łokietek-Höhle (polnisch Jaskinia Łokietka) ist die größte bekannte Höhle im Nationalpark Ojców, einem kleinen, landschaftlich reizvollen Schutzgebiet mit Kalkfelsen rund 25 km nördlich von Krakau (Kraków). Eine kurze Führung bringt di…