Kirchen & Klöster
Sokółka, Podlachien
Die Stiftskirche des heiligen Antonius in Sokółka (Sokolka), auch Heiligtum des Eucharistischen Wunders genannt, ist eine klassizistische Kirche mit zwei Türmen und einem Torturm-Glockenturm. Seit 2008 pilgern Gläubige aus ganz Polen hierher. Sie steht im Zentrum von Sokółka in Podlachien nahe der belarussischen Grenze und ist zugleich Baudenkmal und aktive Gottesdienststätte, du besuchst sie also bitte respektvoll. Wenn du in Sokółka Sehenswürdigkeiten suchst, ist sie die wichtigste.
Sokółka liegt im Nordosten Polens in Podlachien. Białystok (Bialystok) ist die nächste größere Stadt. Aus Deutschland ist die Anreise weit, sie lässt sich aber gut mit Białystok und dem Tatarenpfad verbinden. Mit dem Auto ist es am einfachsten; Bus und Bahn ab Białystok können verkehren, prüfe die Fahrpläne. Zu Parkplätzen fanden wir keine offiziellen Angaben. Währung ist der Złoty (PLN).
Die Kirche wurde 1840 bis 1848 im klassizistischen Stil aus Backstein auf Initiative von Dekan Józef Kryszczun gebaut. Bischof Wacław Żyliński von Wilna (Vilnius) weihte sie am 9. Juni 1850. 1901 bis 1904 erweiterte Dekan Anzelm Noniewicz sie um zwei Schiffe, Seitenkapellen, eine Sakristei hinter dem Hauptaltar und Nebenräume. Sie steht unter der Nummer A-7 (1999) im Denkmalregister.
Seit dem 9. April 2009 ist sie Sitz des Stiftskapitels Sokółka, seit dem 25. März 2017 trägt sie den Titel eines Heiligtums.
Am 12. Oktober 2008 fiel bei der Kommunion eine Hostie auf den Boden. Sie wurde in ein Gefäß mit Wasser gelegt und im Tresor der Sakristei verschlossen. Später erschien darauf ein rötlicher Fleck, und am 30. Oktober wurde die Hostie auf ein Korporale gelegt. Untersuchungen durch Pathologen der Medizinischen Universität Białystok wurden von anderen Experten bestritten, außerdem prüfte eine diözesane Kommission den Fall getrennt. Die Kirche hat das Ereignis nicht offiziell als Wunder anerkannt; Geistliche mahnten zur Zurückhaltung bei persönlichen Urteilen und zum Gebet. Seit dem 2. Oktober 2011 ist die Eucharistie in einem Reliquiar ausgestellt. Laut einer Quelle sehen Besucher sie in der Kapelle der Rosenkranzmadonna.
Plane 45 bis 60 Minuten ein. Pilgerbesuche dauern oft länger und sind an eine Messe gebunden. Nach einer Quelle kommen jährlich rund tausend organisierte Gruppen, daher kann es voll sein. Das Ziel passt für Pilger, Architekturfreunde und alle, die den Tatarenpfad bereisen, denn Bohoniki und Kruszyniany liegen in der Nähe. Der Eingang hat Stufen; Rollstuhlfahrer sollten bei der Pfarrei nachfragen.
Aktuelle Öffnungszeiten und Messzeiten konnten wir aus keiner offiziellen Quelle bestätigen. Der Eintritt in die Kirche ist frei. Frag in der Pfarrei St. Antonius von Padua in Sokółka nach oder informiere dich beim Erzbistum Białystok. Sei leise, kleide dich angemessen und fotografiere nicht während der Gottesdienste. Beschilderung und Gottesdienste sind überwiegend polnisch.
Ja, als ruhiger Halt mit einer bemerkenswerten Kirche, die Pilger aus ganz Polen anzieht, und als Teil eines Tages in Nordostpolen. Besuche sie mit Respekt und beachte die Haltung der Kirche zum Ereignis von 2008.
Der Mizar und die Moschee in Bohoniki, Moschee und Mizar in Kruszyniany und weitere Stationen des Tatarenpfads.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Stiftskirche St. Antonius in Sokółka (Heiligtum des Eucharistischen Wunders).
Affiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.
Geprüft: Oktober 2026