Denkmäler
Der jüdische Friedhof in Tarnów an der Szpitalna-Straße ist ein geschützter Friedhof und eines der wichtigsten Zeugnisse des jahrhundertelangen jüdischen Lebens in der Stadt. Auf etwa 3,2 Hektar sind rund 3000 Grabsteine erhalten; die älteste Mazewa stammt aus dem Jahr 1667. Der Ort ist historisch und ein Erinnerungsort: Hinter dem Tor liegt auch ein Massengrab von etwa 25 000 Opfern des Tarnower Ghettos.
Der Friedhof entstand wahrscheinlich am Ende des 16. Jahrhunderts. Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele Mazewot und Teile der Mauer zerstört; nach dem Krieg begannen Überlebende, die Steine zurückzubringen und zu ordnen. Seit 1988 laufen Restaurierungsarbeiten an Mauer, Wegen, ausgewählten Grabsteinen und dem Denkmal in Form einer gebrochenen Säule aus den Ruinen der Neuen Synagoge. Die nahe Bima ist ein weiteres Symbol des jüdischen Tarnów.
Der wichtigste Gedenkort ist das Grab der Menschen, die bei der Auflösung des Tarnower Ghettos ermordet wurden. Der Besuch lässt sich mit dem Weg des jüdischen Tarnów, dem Marktplatz und der Bima verbinden.
Prüfe vor dem Besuch die aktuellen Zutrittsregeln. Offizielle Informationen nennen ausgewählte Besuchszeiten und die Möglichkeit, einen Schlüssel oder eine Karte an einer Kontaktstelle abzuholen; samstags ist der Besuch wegen des Schabbats untersagt, an jüdischen Feiertagen kann der Friedhof geschlossen sein. Männer sollten eine Kopfbedeckung tragen. Bewahre Ruhe und betrete keine Gräber.
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