Kirchen & Klöster
Die Kathedralbasilika Mariä Geburt in Tarnów steht am Marktplatz und ist das wichtigste Denkmal der Altstadt. Die gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert ist vor allem für die Renaissancegrabmäler der Familien Tarnowski und Ostrogski bekannt, die mit Bartolommeo Berrecci, Jan Maria Padovano und Jan Pfister verbunden sind. Seit 2006 befindet sich hier auch das Heiligtum der Schmerzhaften Muttergottes.
Der ursprüngliche Bau war eine einfachere gotische Kirche, die in späteren Jahrhunderten erweitert und verändert wurde. Das heutige Erscheinungsbild entstand weitgehend beim neugotischen Umbau von 1889–1900; mittelalterliche Elemente und der Basilikagrundriss blieben erhalten. Der Westturm ist etwa 72 Meter hoch und prägt den Marktplatz.
Das wertvollste Denkmal ist das Grabmal der Barbara Tarnowska geborene Tęczyńska, das mit der Werkstatt Berrecis verbunden wird. Im Presbyterium stehen außerdem das monumentale Grabmal des Hetmans Jan Tarnowski und seines Sohnes sowie das Grabmal der Ostrogski. Unter der Kathedrale liegen sieben Grabkrypten; der Zugang zu einzelnen Bereichen kann wechseln.
Der Eintritt in die Kathedrale ist frei, die Kirche bleibt jedoch ein aktiver Gottesdienstraum. Besichtige sie außerhalb der Gottesdienste und prüfe aktuelle Zeiten auf der Website der Pfarrei oder beim Touristeninformationszentrum Tarnów. Verbinde den Innenraum mit Markt, Rathaus, Kapitulna-Straße und einem Rundgang durch die Renaissance-Altstadt.
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