Andere
Der Kleinpolnische Weinweg verbindet Weingüter, die vom Krakau-Tschenstochauer Jura bis zum Vorgebirge von Ciężkowice verstreut liegen. Gegründet wurde er 2013 von der Gorce-Tourismusorganisation gemeinsam mit der Regionalverwaltung; anfangs umfasste er 15 Weingüter, 2025 waren es bereits etwa 60. Die Tradition des Weinbaus in der Umgebung von Krakau reicht bis ins Mittelalter zurück, der Weg ist also eine Rückkehr zu altem Handwerk und nicht dessen Erfindung.
Unter den Dutzenden Orten stechen die Weingüter Uroczysko in Janowice bei Zakliczyn, Gródek in Zbyszyce, Talaska in Melsztyn sowie Dąbrówka in Dąbrówka Szczepanowska hervor. Die Weingüter konzentrieren sich um den Nationalpark Ojcowski, den Rożnów-Stausee und das Ciężkowicer Vorgebirge; unterwegs liegen die Burg in Melsztyn, die Versteinerte Stadt in Ciężkowice oder der Rożnów-Stausee.
Den Kalender füllen die Tage der offenen Weingüter, das Festival Vitis Musica im Weingut Janowice oder die Wianki im Weingut Dąbrówka. Der Weg hat auch eine Radausführung: Dutzende Rundstrecken von 30–40 km mit steilen Anstiegen, Leihfahrräder mit Elektroantrieb sind verfügbar. Für die Regionwerbung erhielt der Weg die Auszeichnung Mercurius Gedanensis (2015) und den Titel des interessantesten kleinpolnischen Touristenwegs (2019).
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