Kirchen & Klöster
Am westlichen Rand des Dorfes Biskupice, nahe der mittelalterlichen Stadt Byczyna, steht die hölzerne Kirche Johannes des Täufers. Die heutige Kirche wurde 1626 als evangelisches Gotteshaus errichtet und später römisch-katholisch. Sie ist ein kleiner, ruhiger Bau am Weg der Holzkirchen, interessant wegen ihrer Konstruktion und Ausstattung aus mehreren Epochen.
Eine Inschrift am Triumphbalken nennt den Zimmermann Hans Hase sowie die Stifter Zygmunt von Heydebrandt und Jerzy von Prittwitz-Gaffron. Die Kirche besitzt eine Blockkonstruktion, ein einschiffiges, dreiseitig geschlossenes Presbyterium und ist nach Osten ausgerichtet. Ein Fachwerkturm mit Zeltdach wurde später, etwa 1777, an der Westseite ergänzt.
Über der Vorhalle ist eine Stifterloge erhalten — eine abgetrennte Empore der früheren Gönner. Am Triumphbalken hängen ein Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert und eine Inschrift zur Baugeschichte. Zur Ausstattung gehören außerdem ein spätbarocker Altar mit Figuren und Wappenkartuschen, eine spätrenaissancezeitliche Kanzel, Taufbecken und historische Kirchenbänke. Die Zusammenstellung zeigt den Wandel vom evangelischen zum katholischen Gotteshaus.
Die Kirche ist ein filiales Gotteshaus; regelmäßige Öffnungszeiten für das Innere sind nicht bestätigt. Kläre den Zugang vor der Anreise mit der Pfarrei und störe keine Gottesdienste. Der Eintritt ist frei. Verbinde Biskupice mit Byczyna und den erhaltenen Stadtmauern und Toren der mittelalterlichen Stadt.
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