Berge & Gipfel
Die Gorlicer Beskiden sind eine umgangssprachliche Bezeichnung für den westlichen Teil der Niederen Beskiden südlich von Gorlice. Es handelt sich nicht um einen einzelnen Gipfel, sondern um eine Landschaft aus sanften Kämmen, Wäldern, Tälern und ehemaligen Dörfern der Lemken. Der höchste Gipfel der Region ist Lackowa mit 997 m, zugleich der höchste Berg der gesamten Niederen Beskiden.
PTTK Gorlice beschreibt unter anderem einen grünen Weg vom Bahnhof Gorlice über Łysula, Wapienne, Ferdel und Kornuty zur Magura Wątkowska (25 km), eine blaue Route über Sękowa, Magura Małastowska und Bartne (41,7 km) sowie eine gelbe Route über Bartnia Góra, Bielanka, Miejska Góra und Ropa (22,2 km).
Wanderungen lassen sich mit dem lemkischen Erbe verbinden: Holzkirchen, Wegkreuze und Spuren ehemaliger Siedlungen. Die Holzkirchen in Owczary und Kwiatoń gehören zum UNESCO-Eintrag „Holzkirchen der Karpatenregion“. Rund um Gorlice gibt es außerdem zahlreiche Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg, darunter der Friedhof Nr. 123 auf den Pustki in Łużna.
Ein Teil der Region liegt im Nationalpark Magura. Der Park veröffentlicht eigene Zugangsregeln, Hinweise, Eintrittsinformationen und Naturpfade; prüfe diese vor der Tour. Karte, Wasser und geeignetes Schuhwerk sind wichtig, denn Entfernungen zwischen Versorgungsmöglichkeiten können groß sein. Gorlice, Sękowa, Uście Gorlickie und Krempna eignen sich als Ausgangsorte.
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