Nationalparks
Der seit 1995 bestehende Nationalpark Magura im Niederen Beskiden ist einer der größten Gebirgsparks Polens — 194 km2 sanfte, bewaldete Bergrücken im oberen Einzugsgebiet der Wisłoka, aufgeteilt zwischen Woiwodschaft Karpatenvorland (fast 90 Prozent der Fläche) und Kleinpolen. Wälder bedecken über 90 Prozent des Gebiets; höchster Gipfel ist die Wątkowa (846 m) im Kamm der Magura Wątkowska — das beliebteste Wanderziel der Umgebung.
Dies ist ein Park für alle, die Stille suchen: Nur rund 40 000 Menschen kommen jährlich hierher. Dafür bekommt man eines der wertvollsten Greifvogelrefugien Europas — die Dichten von Schreiadler und Habichtskauz gehören zu den höchsten in Polen. Es leben hier auch Braunbären, Wölfe, Luchse und Elche.
Ein eigenes Thema ist das Erbe der Lemken: Über Kämme und Täler verteilt liegen ehemalige Kirchorte und Spuren verschwundener Dörfer wie Świerzowa Ruska, nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben. Malerische orthodoxe Kirchen haben sich unter anderem in Bartne, Kwiałoń und Świątkowa erhalten, dazu kommen Soldatenfriedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg, der Fels Diabli Kamień und das Naturschutzgebiet Kornuty.
Praktisch: Der Sitz des Parks befindet sich in Krempna, dem günstigsten Ausgangspunkt — der Beskiden-Hauptwanderweg führt hier entlang. Der Aufstieg zur Wątkowa dauert rund 3 Stunden hin und zurück, also mindestens einen halben Tag einplanen. Die Saison reicht vom späten Frühjahr bis zum Herbst; im Winter verlangen die Wege Erfahrung und Ausrüstung.
Szlaki otwarte cały rok
Park dostępny całą dobę przez cały rok; punkt informacyjny w Krempnej czynny w dni robocze i sezonowo w weekendy.
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