Burgen
Im Ortsteil Wisła Czarne, am Czerniańskie-See, steht ein Schloss, das 1929–1931 nach Plänen von Adolf Szyszko-Bohusz errichtet wurde — eine Schenkung der schlesischen Gesellschaft an Präsident Ignacy Mościcki, übergeben 1931 zusammen mit der Ehrenbürgerschaft von Wisła. Der Architekt gab ihm die Gestalt einer mittelalterlichen Wehranlage, daher der Name.
Im Zweiten Weltkrieg diente das Schloss als Erholungsort für Würdenträger des Dritten Reiches, nach dem Krieg dem Ministerrat, später den Bergleuten. Seit 2002 ist es wieder Residenz der Staatsoberhäupter — die umfassende Sanierung initiierte Präsident Aleksander Kwaśniewski. Heute ist es die Historische Residenz der Präsidenten der Republik Polen.
Das Schloss entstand an der Stelle des abgebrannten hölzernen Jagdschlösschens der Habsburger; einziges erhaltenes Element dieses Besitzes ist die hölzerne Kapelle von 1909 im Alpenstil auf dem Gelände.
Die Unterburg und die Försterei Gajówka sind für Touristen zugänglich, an der Südwand der Unterburg gibt es eine Aussichtsterrasse mit Ferngläsern. Der Czerniańskie-See liegt 600 m entfernt, der Wasserfall der Wisełka etwa 2 km — ideal für einen Halbtagesausflug.
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