Berge & Gipfel
Auf 760 m ü. M., auf einer weiten Alm, die zum Tal der Olsa abfällt, liegt Stecówka — ein Teil von Istebna in den Schlesischen Beskiden, benannt nach dem Familiennamen Stec, vermutlich dem ersten Siedler dieser Flur. Dokumente im Teschener Archiv nennen Hanus Stetz bereits 1722, die Flur Steczowka 1788. Heute ist die Alm eine der farbigsten Stationen des roten Beskiden-Hauptwegs zwischen Kubalonka und Koniaków.
Auf der Alm steht eine private Berghütte, deren Tradition bis ins Jahr 1934 zurückreicht, als Michał Legierski sie errichtete. Durch die Jahrzehnte geführt haben sie seine Familie und Einheimische, und die Küche ist für ihre schlichte Goralenkarte bekannt. Etwas weiter am roten Weg arbeitet eine Sennerhütte, in der die Schafhaltung in traditioneller gemischter Weise zurückkehrte: Die Bauern bringen ihre Herden zum Senner, der sie die gesamte Saison gemeinsam hütet, wonach die Schafe zu ihren Besitzern zurückkehren.
In den Jahren 1956–1958 errichteten hier einheimische Goralen eine hölzerne Kirche Unserer Lieben Frau von Fatima, geschmückt mit Werken von Künstlern aus Istebna, darunter Jan Wałach und Ludwik Konarzewski junior. In der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember 2013 brannte die Kirche nieder, wurde aber im alten Stil wieder aufgebaut und dient seit 2016 erneut den Gläubigen. Von der offenen Alm reichen die Blicke zur Ochodzita und nach Koniaków, und nachts leuchten die Lichter des Olsatals.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Stecówka in Istebna.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.