Aussichtspunkte
An der Wiejska-Straße in Baborów, auf einer Höhe von 249 m ü. M., wurde ein kleiner Aussichtsturm aus Metall und Holz errichtet. Er ist 10 Meter hoch und hat zwei Ebenen; sein Bau wurde Teil der Entwicklung des grenzüberschreitenden Silesianka-Wegs, der Dutzende Türme und Aussichtsplattformen im polnisch-tschechischen Grenzgebiet umfasst.
Von den Terrassen reicht der Blick über die Umgebung von Baborów: die nahen Dörfer, den Annaberg und die Hügel auf der tschechischen Seite der Grenze. Am Fuß des Turms stehen Informationstafeln zur örtlichen Natur sowie Insektenhotels, sodass der Ort als kurzer Naturstopp dient und nicht nur als Aussichtspunkt. Der Turm ist von Mitte März bis Ende November geöffnet, der Eintritt ist frei, und in der Nähe gibt es einen Parkplatz.
Baborów in der Woiwodschaft Oppeln liegt an der Zinna, im Vorgebirge der Sudeten. Das Stadtrecht erhielt es vor 1340, vor 1575 wurde es herabgestuft und 1718 erneut gegründet. Heute zählt es rund 2.800 Einwohner und ist Sitz einer Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Głubczycki. Der Name der Stadt ist ein Ableiter des Vornamens Bawor, ein Synonym für einen Bayern.
In der Nähe des Turms steht die hölzerne Kirche St. Josef und St. Barbara, umgeben von einem denkmalgeschützten Friedhof. Weiter warten das Schloss in Krowiarki und der Aussichtsturm in Pietrowice Wielkie, sodass sich eine längere Tour durch das Land des oberen Odertals planen lässt.
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