Kirchen & Klöster
Am Rand von Baborów im Leobschützer Lößhügelland steht die hölzerne Kirche St. Joseph und St. Barbara. Die Lärchenholzkirche wurde 1700–1702 an der Stelle einer Wallfahrtskapelle errichtet. Besonders sind der Grundriss eines griechischen Kreuzes und die barocke Ausstattung — ein ruhiger Halt für Interessierte an Holzarchitektur.
Stifter war der örtliche Pfarrer Szymon Piotr Motłoch; Katarzyna von Larisch stellte das Bauholz bereit. Die Kirche besitzt eine Blockkonstruktion und einen griechischen Kreuzgrundriss mit Kapellen der Engel und Unserer Lieben Frau vom Skapulier. Sie ist nicht nach Osten ausgerichtet.
Der Innenraum bewahrt seinen barocken Charakter. Eine Krauze zugeschriebene Polychromie vom Beginn des 18. Jahrhunderts zeigt unter anderem den heiligen Joseph mit dem Kind, den Erzengel Michael und das Martyrium der heiligen Barbara. Achte auch auf Altäre, Kanzel und Orgelprospekt um 1800.
Die Kirche ist ein aktives Gotteshaus und eine Filiale der Pfarrei Mariä Geburt. Regelmäßige Öffnungszeiten des Inneren sind nicht bestätigt; kläre den Zugang mit der Pfarrei. Der Eintritt ist frei, ein historischer Friedhof umgibt die Kirche. Baborów lässt sich in eine Tour durch die Region Głubczyce einbauen.
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