Museen
Wawel Zaginiony („Der verlorene Wawel") ist eine ständige Ausstellung und ein archäologisch-architektonisches Reservat in einem ehemaligen deutschen Gebäude aus den 1940er Jahren, errichtet an der Stelle der alten königlichen Küchen. Sie gehen hier zwischen den freigelegten Fundamenten der ältesten Bauten des Wawel-Hügels — darunter der um das Jahr 1000 errichteten Rotunde der Seligen Jungfrau Maria.
Das Herz der Ausstellung ist die Rotunde der Heiligen Felix und Adaukt, einer der ältesten erhaltenen Bauten Polens — ihre Reste ragen 3–7 Meter hoch und sind von einem überhängenden Steg aus zu betrachten. Modelle und Tafeln zeigen die Bebauung des Hügels im 18. Jahrhundert, darunter die sogenannte Wawel-Stadt mit den Kirchen St. Michael und St. Georg. Erhalten sind außerdem Relikte des königlichen Stalls und Wagenschuppens aus dem 16. und 17. Jahrhundert, ein Fragment der Küchen sowie ein Lapidarium mit Renaissance-Details, darunter Elementen der Sigismundkapelle. Die Ausstellung umfasst 9 Räume.
Die Ausstellung ist dienstags–sonntags von 9:30–16:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist ticketpflichtig, Adresse: Wawel 5 in Krakau. Gepäck geben Sie an der Garderobe ab, fotografiert werden darf in den Innenräumen. Der Besuch lässt sich gut mit den anderen Ausstellungen des Schlosses und der Kathedrale verbinden — alles liegt auf demselben Hügel.
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