Museen
Das Erzdiözesanmuseum Kardinal Karol Wojtyłas in Krakau befindet sich in zwei Bürgerhäusern in der ul. Kanonicza 19–21, zu Füßen des Wawel: im Haus des heiligen Stanislaus und im Dekanhaus. Es präsentiert sakrale Kunst vom 13. bis zum 19. Jahrhundert — Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk, das aus Kirchen und Klöstern der Erzdiözese Krakau hierher kam.
Die Einrichtung, zunächst als Diözesanmuseum, wurde 1906 von Kardinal Jan Duklan Puzyna errichtet, doch jahrzehntelang wurden die Sammlungen nur verwahrt und umgezogen: vom Wawel in den Bischofspalast, von dort in das Dominikanerkloster und 1959 in das Augustinerkloster. Kardinal Karol Wojtyła plante die Eröffnung des Museums im Augustinerkloster, doch das Projekt kam nicht zustande. Erst am 5. Mai 1994 eröffnete Kardinal Franciszek Macharski das Erzdiözesanmuseum in seinem heutigen Sitz.
Das Haus des heiligen Stanislaus ist das Bürgerhaus, in dem Karol Wojtyła wohnte — heute bildet sein Zimmer mit zahlreichen Geschenken eine der Ausstellungen. Das Museum zeigt zudem Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, ein seltener Dialog alter sakraler Kunst mit lebenden Künstlern.
Das Museum liegt an einer der ältesten Straßen Krakaus, zwischen dem Plantypark und dem Wawel; im benachbarten Palais Erazm Ciołek befindet sich eine Abteilung des Nationalmuseums. Der Besuch lässt sich gut mit Wawel und Hauptmarkt verbinden — beide sind in wenigen Gehminuten erreichbar. Aktuelle Öffnungszeiten und Preise prüfen Sie am besten vor dem Besuch auf der Website des Museums.
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