Museen
Krakau, Kleinpolen
Das Erzdiözesanmuseum in Krakau (Kraków), benannt nach Kardinal Karol Wojtyła, liegt in zwei historischen Bürgerhäusern in der Kanonicza-Straße direkt unterhalb des Wawel. Es verbindet eine sehenswerte Sammlung sakraler Kunst aus den Kirchen der Erzdiözese – mit Werken bis zurück ins 13. Jahrhundert – mit dem Haus, in dem der spätere Papst Johannes Paul II. 17 Jahre lang wohnte. Ein ruhiges, überschaubares Museum und ein guter Gegenpol zum Trubel auf dem Wawel.
Kardinal Jan Puzyna gründete 1906 ein Diözesanmuseum, doch lange Zeit wurden die Bestände nur verwahrt und mehrfach umgelagert. In seiner heutigen Form eröffnete Kardinal Franciszek Macharski das Museum am 5. Mai 1994 in den Häusern Kanonicza 19 (Haus des hl. Stanislaus) und 21 (Dekanshaus).
Von 1951 bis 1967 lebte hier Karol Wojtyła – zunächst als Priester, später als Bischof und Erzbischof von Krakau. Viele Exponate sind seine persönlichen Gegenstände und Geschenke, gezeigt in den Räumen, die er nutzte.
Dazu kommen Abteilungen zu Kardinal Karol Wojtyła, den Krakauer Bischöfen und dem Maler Fryderyk Pautsch sowie Wechselausstellungen, oft mit zeitgenössischer Kunst. In einem kleinen Oratorium sind Reliquiare ausgestellt, darunter eines des hl. Johannes Paul II. Für den Besuch reicht etwa eine Stunde. Am meisten haben Liebhaber mittelalterlicher Kunst und Pilger davon; mit kleinen Kindern konzentrierst du dich besser auf einen kurzen Rundgang durch die Räume mit den Erinnerungsstücken an den Papst.
Die Kanonicza-Straße führt vom Wawel Richtung Hauptmarkt; vom Schloss sind es 2–3 Minuten zu Fuß, vom Hauptmarkt etwa zehn. Nächste Straßenbahnhaltestelle ist Wawel, Autofahrer parken am besten in der Tiefgarage am Plac Na Groblach. Das Museum befindet sich in alten Bürgerhäusern – wer barrierefreien Zugang braucht, sollte vorher anrufen.
Ja, vor allem mit dem Kombiticket zur Kathedrale, das den Abstecher fast kostenlos macht. Wirf zum Schluss einen Blick in den Renaissance-Arkadenhof des Dekanshauses. Ganz in der Nähe steht in der Franciszkańska-Straße der Bischofspalast mit dem berühmten „Papstfenster“, aus dem Johannes Paul II. bei seinen Besuchen zu den Menschen sprach.
Wtorek–niedziela 10:00–17:00 (ostatnie wejście 16:15); poniedziałki i wybrane święta nieczynne.
Normalny 10 zł, ulgowy 6 zł, rodzinny 20 zł; bilet wspólny z Katedrą Wawelską 25/17 zł; dzieci do 7 lat i posiadacze Krakowskiej Karty Turystycznej bezpłatnie.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026