Andere
Die UNESCO-Liste des Welterbes umfasst über tausend Stätten weltweit, davon liegen 18 in Polen — 16 Kulturdenkmäler und 2 Naturgebiete. Hinzu kommen 2 UNESCO-Global-Geoparks: der Muskauer Bogen und der Heiligkreuz-Geopark.
Die UNESCO wurde am 16. November 1945 gegründet, die Welterbekonvention ratifizierte Polen am 29. Juni 1976. Zwei Jahre später, 1978, zählten die Krakauer Altstadt und die Königlichen Salzbergwerke in Wieliczka zu den ersten 12 Stätten der Welt. Die folgenden Jahre brachten Eintragungen für Auschwitz-Birkenau und den Białowieża-Urwald (1979), die Warschauer Altstadt (1980), Zamość (1992) sowie Thorn und die Marienburg (1997).
Die Liste der Stätten ist vielfältig: mittelalterliche Stadtanlagen, Bergwerke, Holzkirchen und Holzkirchen der Karpaten, die Jahrhunderthalle in Breslau oder Krzemionki. Krakau kann ein guter Ausgangspunkt sein — seine zu den ersten Stätten gezählte Altstadt markiert den Start vieler Reisen durch das Land.
Polen arbeitet an weiteren Eintragungen — 5 Objekte stehen auf der Tentativliste der UNESCO. Im Jahr 2004 wurde der Bund der polnischen Städte und Orte der UNESCO mit Sitz in Thorn gegründet.
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