Berge & Gipfel
Turbacz (1310 m ü. NN) ist der höchste Gipfel der Gorce, der sich in der Mitte des Gebirges erhebt und einen gewaltigen Bergkamm bildet. Er besteht aus karpatischem Flysch und gehört zur Krone der Berge Polens, womit er zu den meistbesuchten Gipfeln der Westbeskiden zählt. Seine größte Stärke ist die Panoramasicht: Vom Gipfel — und noch besser von der Schutzhütte aus — blickt man auf die Pieninen und die Tatra, von den Belaer Tatrawith Havraň (2150 m) über Lomnický štít (2632 m) und Gerlach (2655 m) bis zum Kasprowy Wierch (1987 m) und Banówka (2178 m).
Die erste Hütte auf dem Turbacz öffnete 1925 auf der Lichtung Wisielakówka und diente Wanderern bis November 1933, als sie — wahrscheinlich durch Wilderer — abbrannte. Die nächste, ab Juli 1934 am Rand der Hala Długa erbaut, überstand den Krieg nicht: Sie brannte im November 1943 nieder. Heute steht knapp unter dem Gipfel, am Rand der Lichtung Wolnica (1283 m ü. NN), die steinerne PTTK-Hütte mit dem Namen von Władysław Orkan, offiziell eröffnet am 21. August 1958. Sie bietet 110 Schlafplätze, einen Speisesaal für 60 Gäste und Vollpension; im Gebäude befindet sich eine Rettungsstation der GOPR-Gruppe Podhale.
Unterhalb der Hütte laufen Wanderwege von allen Seiten des Gebirges zusammen: der rote Hauptbeskidenweg kommt von Rabka über die Hütte auf der Maciejowa und die Hütte Stare Wierchy, der grüne und der gelbe Weg steigen von Nowy Targ auf und bilden zusammen eine bequeme Runde, und der blaue Weg beginnt in Koninki. Der Gipfel liegt im Nationalpark Gorce — Hunde sind verboten, und über den höheren Lagen gilt Drohnenflugverbot.
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