Historische Orte
Die Route verbindet die wertvollsten Zeugnisse der romanischen Kunst in Polen: Bauten, die vom 11. bis zum 13. Jahrhundert entstanden, als der junge Piastenstaat mit dem damaligen Europa mithielt. Ausgangspunkt ist Strzelno in Kujawien, wo zwei außergewöhnliche Denkmäler nebeneinander stehen. Markiert wird die Route durch ein Schild mit dem Namen des Weges und der Silhouette eines romanischen Bauwerks.
Herrscher und Orden errichteten Kirchen nach italienischen und französischen Vorbildern, und ihre Reste verteilen sich heute auf zwölf Woiwodschaften. Zu den mehr als sechzig Objekten der Route gehören der Dom von Gniezno, das Palatium auf Ostrów Lednicki, die Stiftskirche in Kruszwica, die Abteien von Tum, Wąchock und Sulejów, die Andreaskirche in Krakau sowie die Rotunde auf dem Wawel. In diesem Stein lassen sich die Anfänge der polnischen Staatlichkeit und Kunst ablesen.
Die Start-Rotunde des hl. Prokop ist die größte romanische Rundkirche Polens; die Chroniken des Jan Długosz nennen den 16. März 1133 als Tag ihrer Weihe, und seit 2018 trägt sie den Titel eines Denkmals der Geschichte. Daneben steht die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem 12. und 13. Jahrhundert, bekannt für ihre romanischen Fresken.
Die Route verläuft nicht auf einer einzigen Linie — am besten plant man sie als mehrere Autotouren durch ausgewählte Regionen. Strzelno liegt an der Landesstraße 62; Rotunde und Kirche lassen sich gut mit Kruszwica, Mogilno und Inowrocław verbinden.
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