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Das ehemalige Benediktinerkloster in Mogilno gehört zu den ältesten und besterhaltenen Benediktineranlagen Polens. Es entstand im 11. Jahrhundert auf einer kleinen Anhöhe am Mogilnoer See; die Kirche ist dem heiligen Apostel Johannes geweiht. Der erhaltene Komplex verbindet romanische Anfänge mit späteren gotischen, Renaissance- und barocken Umbauten.
Der wertvollste Teil der Kirche liegt unter der Erde, darunter die West- und Ostkrypta. In einer Krypta blieb ein romanisches Kreuzgewölbe erhalten, das auf einer einzigen Säule ruht — ein bemerkenswertes Zeugnis früher Baukunst. Im Kirchenraum lohnen sich außerdem Gewölbe, barocke Altäre und Spuren verschiedener Bauphasen.
Die Abtei spielte eine wichtige Rolle bei der Christianisierung Nordpolens. Benediktiner kamen im 11. Jahrhundert hierher, 1833 wurde das Kloster aufgehoben, und später gelangte ein Teil der Anlage in staatliche Verwaltung. Heute befindet sich in den früheren Klostergebäuden das Europäische Dialogzentrum; die Kirche ist weiterhin Pfarrkirche und ein aktiver Ort des Gottesdienstes.
Eine Dauerausstellung in den Krypten erklärt die Geschichte von Kirche und Kloster und nutzt unter anderem gregorianischen Choral sowie Ergebnisse archäologischer Forschungen. Zabytek.pl empfiehlt, den Zugang telefonisch oder per E-Mail vorher zu vereinbaren; prüfen Sie aktuelle Informationen vor der Reise. Planen Sie etwa eine Stunde ein. Das Kloster liegt in der Straße Benedykta XVI 1, nahe dem See und dem Zentrum von Mogilno.
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