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Die Basilika Mariä Himmelfahrt in Trzemeszno ist ein spätbarockes Juwel am Piastenweg. Sie ist eine ehemalige Klosterkirche, die mit dem von Herzog Bolesław Schiefmund nach Trzemeszno gebrachten Kanonikerstift verbunden ist. Die Kuppel prägt den Kosmowski-Platz; romanische und gotische Relikte sind erhalten. Ein Besuch lohnt sich wegen des barocken Innenraums.
Die Kirche hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes, einen Kranz von Kapellen und ein zentrales Oktogon mit einer an den Petersdom in Rom erinnernden Kuppel. Im Westen sind romanische Säulen aus dem 12. Jahrhundert und der untere Teil eines Turms erhalten. Der spätbarocke Umbau im 18. Jahrhundert erfolgte unter Abt Michał Kosmowski.
In der Apsis des Presbyteriums befindet sich eine von Franciszek Smuglewicz gemalte Himmelfahrt Mariens. Kuppel und Wandbilder beziehen sich auf biblische Szenen und den Kult des heiligen Adalbert. Die Kirche brannte 1945 aus; der Wiederaufbau dauerte von 1948 bis 1959. Unter der Basilika sind Reste einer romanischen Krypta und eine gotische Konfession des heiligen Adalbert zugänglich.
Die Basilika ist eine aktive Pfarrkirche; der Besuch sollte außerhalb der Messen stattfinden. Die Erzdiözese Gnesen veröffentlicht den aktuellen Gottesdienstplan. Der Zugang zum Innenraum und zu den Untergeschossen sollte vor der Anreise bei der Pfarrei bestätigt werden. Für die Kirche gibt es keinen regulären Eintritt. Adresse: pl. Kosmowskiego 8, 62-240 Trzemeszno.
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