Wander- & Themenwege
Sułoszowa, Kleinpolen
Der gelb markierte Weg von Chrzanów nach Pieskowa Skała reiht die kleinen Täler nordwestlich von Krakau aneinander – Kalkschluchten mit bis zu 100 m hohen Felsen. Der Weg der Jura-Täler, benannt nach Johannes Paul II., ist rund 90 km lang und verbindet Natur mit Kulturdenkmälern: der Burgruine in Rudno, dem Kloster Czerna, dem Freilichtmuseum in Wygiełzów und dem Schloss Pieskowa Skała. Er zählt zu den längeren Wanderwegen im südlichen Teil des Krakau-Tschenstochauer Jura.
Der Weg durchquert drei Landschaftsräume: den Krzeszowice-Graben, den Tenczyn-Rücken und das Olkusz-Hochland. Die Länge wird mit etwa 89,5 oder 90 km angegeben. Insgesamt sind rund 2155 m Aufstieg und 2037 m Abstieg zu bewältigen, die geschätzte Gehzeit liegt bei etwa 26 Stunden – also drei bis vier Wandertage. Meist geht es über Wald- und Feldwege, teils auch über Asphalt. Die Markierung ist überwiegend gut, ein GPS-Track ist trotzdem sinnvoll.
Auf den Schildern heißt die Route „Szlak Dolinek Jurajskich“, sie wird aber auch Weg des Chrzanówer Landes genannt. Die Täler entlang des Weges sind Kalkschluchten mit markanten Felstürmen – die höchsten Wände erreichen rund 100 m.
Die Route lässt sich gut in Tagesetappen teilen, weil lokale Straßen die Täler kreuzen – der Abschnitt Bolechowice – Będkowice etwa dauert keine zwei Stunden. In größeren Orten gibt es Läden, in den Schluchten selbst kaum Versorgung, nehmen Sie also genug Wasser mit. Frühjahr und Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten: kühler als im Sommer, und die Felsen sind nicht vom Laub verdeckt. Nach Regen können Talböden und Waldwege matschig und rutschig sein.
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