Berge & Gipfel
Zwischen Łysina und Kamiennik Południowy, an der Grenze zwischen den Beskiden von Wyspowy und Makowski, liegt die breite Mulde des Sucha-Passes (710 m ü. NN). Die Lichtung Sucha Polana diente seit Langem Hirten und Wanderern und gehört heute zu den meistbesuchten Punkten des Kamms von Lubomir und Łysina südlich von Dobczyce.
Auf der Lichtung steht ein Wanderunterstand, dazu gibt es einen Biwakplatz mit Feuerstelle und eine Ecke mit Infotafeln des Lehrpfads. Im Frühjahr überzieht ein Teppich blühender Krokusse den flachen Passboden. Die Osthänge entwässern zum Bach Lipnik; die Lichtung gehört zur Gemeinde Wiśniowa im Kreis Myślenice.
Früher hieß die Lichtung Równica und trug eine Sennerhütte, deren Schäfer die Herden der Bauern aus der Gegend um Konina in den Gorce hüteten. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand hier ein Försterhaus mit Zeltplatz; die geplante Schutzhütte wurde schließlich stattdessen auf dem Kudłacze errichtet. Im Krieg fanden hier Musterungen von Partisaneneinheiten statt: Am 3. September 1944 wurde eine feierliche Feldmesse gefeiert, bei der die Standarte des Kreises Myślenice der Heimatarmee gesegnet wurde. Der Findling mit Tafel und Kreuz, der 2002 enthüllt wurde, erinnert daran; sein kleiner Bildstock kam vom Gipfel des Lubomir.
Zwei markierte Wege führen über die Sucha Polana: der gelbe Weg von Dobczyce über Kamiennik Południowy weiter zum Luboń und der grüne Weg von Myślenice über Zarabie, Góra Chełm und Kamiennik zur Schutzhütte auf dem Kudłacze. Auch der Lubomir selbst ist von hier gut erreichbar.
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