Berge & Gipfel
Lubomir (904 m ü. M.) ist der höchste Gipfel des Gebirgszugs Lubomir und Łysina und ein Punkt der Krone der polnischen Gebirge — als höchster Gipfel der Makower Beskiden. Der bewaldete Berg lockt nicht mit Panoramen, gehört aber zu den wenigen Beskidengipfeln mit einer arbeitenden Sternwarte.
Den Namen erhielt der Gipfel 1932 zu Ehren von Fürst Kazimierz Lubomirski, der 1922 sein Jagdhäuschen und 10 ha Wald auf dem damals Łysina genannten Gipfel für eine Sternwarte stiftete. Auf Initiative von Professor Tadeusz Banachiewicz entstand hier in der Zwischenkriegszeit eine von nur zwei solchen Einrichtungen in den polnischen Karpaten — neben der Sternwarte auf dem Pop Iwan. Das Originalgebäude brannte im Zweiten Weltkrieg ab; der Neubau wurde im Oktober 2007 eröffnet und trägt Banachiewicz' Namen.
Am bequemsten steigt man auf dem roten Kleinen Beskidenweg von der Schutzhütte auf den Kudłacze auf — unterhalb der Hütte gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz, der Weg führt über mehrere bewaldete Kuppen. Zwischen Trzy Kopce und Lubomir liegt unterwegs ein Aussichtspunkt mit Bänken. Auch über den grünen Weg von Wiśniowa erreicht man den Gipfel. Oben warten der Stempel der Krone der polnischen Gebirge und die Sternwarte; bei gutem Wetter lohnt auch die Lichtung unterhalb des Gipfels.
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