Natur
Bei Ryczów, unweit der Burg Ogrodzieniec, versammeln sich auf dem Gipfel des Straszykowa-Berges Kalkfelsen, die als Straszykowe-Felsen, manchmal auch als Schreckensfelsen bezeichnet werden. Der nahezu 500 m ü. M. erreichende Hügel zählt zu den höheren Erhebungen des Jura, und einzelne Felsen ragen bis zu 15 Meter auf. Die markantesten Blöcke tragen eigene Namen: Wielki Grochowiec, Księża Góra oder Czubatka.
Das Gebiet bildet mehrere Felsgruppen, zwischen denen sich Waldwege hindurchschlängeln, und der Boden ist stellenweise sandig. Im Fels verbirgt sich die Höhle in Straszykowa — eine leichte und sichere, mit großer Eingangsöffnung und interessanter Tropfsteinausstattung. Um ihre Kammern zu sehen, braucht man eine zusätzliche Lichtquelle, denn weiter innen fehlt es daran. Das gesamte Gelände ist ganzjährig und rund um die Uhr zugänglich, wenn auch nicht für Kinderwagen.
Das Gebiet der Straszykowe-Felsen ist Teil des Netzes Natura 2000, und in der Nachbarschaft liegt das Reservat Ruskie Skały. Die Felsen gehören zum Fels-Mikroregion von Ryczów, einer großen Ansammlung kalksteinerner Wände, die bei Kletterern beliebt sind, und vom Radweg der Adlerhorste durchquert wird. In den Ausflugsplan lohnen sich die nahe Burg Ogrodzieniec und die Wüste Błędów im Umkreis von etwa fünfzehn Kilometern.
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