Berge & Gipfel
Zwischen den Ruinen zweier Juraburgen — Burg Mirow und Burg Bobolice — erstreckt sich ein Zug weißer Felsen, der Mirower Kamm genannt wird. Die Felsen von Mirow mit ihren Türmen, Schluchten und steilen Wänden ähneln einer Miniaturausgabe der Tatra, und der rote Adlerhorst-Wanderweg führt hier von einer Burg zur anderen, auf rund 1,5 km. Eine Kulisse, in der sich Geologie und mittelalterliche Geschichte in einem einzigen Blick vereinen.
Die größte Sensation dieses Ortes ist der Fund aus den Jahren 2007–2008 in der Stajnia-Höhle, die etwas abseits des Hauptpfads liegt. Damals wurden Backenzähne von zwei erwachsenen und einem jungen Neandertaler gefunden, 80.000 bis 100.000 Jahre alt. Es waren die ersten Neandertalerknochenfunde in Polen — und nicht bloße Spuren seiner Anwesenheit.
An den Kalksteinwänden wurden zahlreiche Routen erschlossen; der rasche Aufschwung des Kletterns im Gebiet der Mirower Felsen begann in den 1990er Jahren. Südlich der Burg Mirow steht der freistehende Fels Grzyb mit fünf Routen des Schwierigkeitsgrads V bis VI+ in der Kurtyka-Skala, ausschließlich im Traditionsklettern. Höhlenfreunde ziehen die Öffnungen an, die zu unterirdischen Gängen führen.
Den Kamm betritt man unterhalb der Burg Mirow oder von Bobolice gegen eine Eintrittskarte für die Burghänge; das Gelände ist zu den Öffnungszeiten der Burgen zugänglich. Die Wanderung über den Kamm zwischen beiden Burgen ist der kürzeste Weg, Ruinen und Felsen zugleich zu sehen; der rote Weg führt direkt von Mirow nach Bobolice.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Die Felsen von Mirow.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.