Aussichtspunkte
Auf dem Gipfel des Łysa Góra (594 m ü. M.), auch Święty Krzyż (Heiligkreuz) genannt, entstand eine große Aussichtsplattform. Ihr größter Vorzug ist nicht nur das Panorama der Heiligkreuzberge, sondern das, was direkt unter den Füßen liegt: die Gołoborza — Blockhalden aus quarzitischem Sandstein und kambrischen Schiefern, in Polen einzigartige Formationen an den Hängen der Łysogóry.
Der Łysa Góra ist der zweithöchste Gipfel des Heiligkreuzgebirges (nur die Łysica ist höher) und liegt im Heiligkreuz-Nationalpark. Die heute teilweise bewachsenen Gołoborza legen noch weite Steinflächen frei; 2023 gelangen von der Blockhalde Fotos mit Blick bis nach Warschau. Treppe und Terrasse der Plattform bestehen aus dickem Metallgitter, ergänzt durch Infotafeln zur Region.
Bis zum Gipfel kommt man derzeit nicht mit dem Auto: Die Asphaltstraße ist für Pkw gesperrt, vom Parkplatz in Huta Szklana fährt ein kostenpflichtiges Shuttle-Bähnchen. Zu Fuß: Aufstieg von Nowa Słupia oder über den roten Haupt-Heiligkreuzweg von der Łysica. Der Zugang zur Plattform ist kostenpflichtig, das Objekt ist rund um die Uhr zugänglich.
Wenige hundert Meter entfernt steht das Kloster der Oblaten Missionare auf dem Święty Krzyż, in Gehweite liegen die Reste eines vorchristlichen Kultwalls und das Rundfunk- und Fernsehzentrum mit seinem 157 m hohen Turm. Der Heiligkreuz-Nationalpark beginnt direkt nebenan — und bei besonders klarer Luft lohnt es sich, auf der Terrasse den fernen Horizont abzusuchen.
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