Kirchen & Klöster
Unter dem Kloster auf dem Święty Krzyż, auf dem Gipfel des Łysa Góra, erstrecken sich Krypten mit den Särgen ehemaliger Mönche – ein Teil der Leichname hat im kühlen, feuchten Untergrund auf natürliche Weise mumifiziert. In einem eigenen Raum ruht Fürst Jeremi Wiśniowiecki, dessen gut erhaltenes Körper in einem Glassarg ausgestellt ist.
Jeremi Michał Korybut Wiśniowiecki – Fürst von Wiśniowiec, Łubnie und Chorol, Befehlshaber der Kronarmee und ab 1646 Woiwode von Ruthenien – liegt in einem Sarg mit Glasscheibe, durch die man die Gesichtszüge erkennt. Der Fürst ist mit einem Kostüm aus dem Film „Ogniem i mieczem" (Mit Feuer und Schwert) von Regisseur Jerzy Hoffman bekleidet, über dem Sarg hängt ein großes Porträt des Herrschers. Für die meisten Besucher ist dies der Höhepunkt der Krypten.
Das Kloster gründeten die Benediktiner, und sein Name – wie auch der Name des Berges – geht auf die hier aufbewahrten Reliquien des Heiligen Kreuzes zurück. Seit 1936 bewohnen die Missionare Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria das Kloster. Neben der Fürstenkrypta besichtigt man die unterirdischen Gänge mit offenen und geschlossenen Mönchssargen, die zeigen, wie die natürliche Mumifizierung funktioniert.
Der Eingang zu den Krypten befindet sich beim Kloster unter der Adresse Święty Krzyż 1, Bieliny, auf dem Gipfel des bekanntesten Gipfels des Heiligkreuzgebirges. Verbinden Sie den Besuch mit einem Rundgang über das Klostergelände mit Basilika und Aussichtsterrassen – und bei gutem Wetter mit den Gołoborza, den Steintriften an den Hängen des Berges.
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