Museen
Posen, Großpolen
Das Waffenmuseum in Posen (Poznań), polnisch Muzeum Uzbrojenia, zeigt Panzer, Flugzeuge, Hubschrauber und Artillerie unter freiem Himmel im Zitadellenpark – dort, wo einst das preußische Fort Winiary stand. Dazu kommt eine kleine Ausstellung in einem erhaltenen Festungsgebäude. Das Museum besteht seit den 1960er-Jahren, gehört zum Museum der Unabhängigkeit Großpolens und zählt über 40.000 Besucher im Jahr.
Die Zitadelle von Posen, das Fort Winiary, errichtete Preußen 1828–1842 als Kern der Festung Posen. Im Februar 1945 verteidigte sich hier die deutsche Besatzung bis zuletzt gegen sowjetische und polnische Truppen. In den 1960er-Jahren wurden die Ruinen größtenteils abgetragen und ein rund 100 Hektar großer Park angelegt.
Das Museum wurde in den 1960er-Jahren gegründet, hieß 1967 „Museum der Befreiung der Stadt Posen“, ab 1991 „Museum der Posener Zitadelle“ und trägt seit 1998 seinen heutigen Namen. 2026 feiert es sein 60. Jahr.
Im Freien stehen gut ein Dutzend Militärfahrzeuge und mehrere Flugzeuge, darunter:
Drinnen geht es um Bewaffnung und die Geschichte der Posener Befestigungen. Die Beschriftungen sind überwiegend polnisch, eine Übersetzungs-App auf dem Handy hilft weiter.
Stand: Oktober 2026
Eintritt 15 PLN, ermäßigt 10 PLN, Kinder unter 7 frei – dienstags ist der Eintritt kostenlos. Das Kombiticket mit dem Museum der Armee Poznań kostet 20 PLN (ermäßigt 12 PLN). Führungen auf Englisch gibt es nach Voranmeldung für 90 PLN.
Rechne mit 45–90 Minuten. Der Eingang ist barrierefrei, die Innenausstellung ebenerdig; für die Freifläche öffnet das Personal auf Wunsch einen bequemeren Zugang von Westen. Im Museum gibt es keine Toilette, die nächste liegt etwa 80 m entfernt. Kinder sind vom Platz mit Panzern und Flugzeugen meist begeistert. Schau vorab in den Veranstaltungskalender: Seit 2012 wirkt das Museum an der historischen Inszenierung „Schlacht um Posen 1945“ mit, und an ausgewählten Feiertagen sind T-34 und ISU-122 von innen zu besichtigen. Am kostenlosen Dienstag sind oft Schulklassen unterwegs – wer Ruhe sucht, kommt besser an einem anderen Tag.
Von Berlin erreichst du Posen in rund drei Stunden mit dem Zug oder über die A2. Der Zitadellenpark liegt etwa 2 km nördlich des Alten Markts; Straßenbahnen und Busse halten in der Nähe (Armii Poznań, Pasieka, Urząd Marszałkowski), auch der Bahnhof Poznań Garbary ist nah. Ein eigener Parkplatz fehlt, rund um den Park gibt es kostenpflichtige Stellplätze.
Im Park liegen außerdem das Museum der Armee Poznań, der Commonwealth-Soldatenfriedhof und die Skulpturengruppe „Die Unerkannten“ von Magdalena Abakanowicz. Für Technik- und Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch – am günstigsten an einem Dienstag.
Zeiten gültig bis 31. Oktober 2026
III–X: wt–sob 10:00–17:00, nd 10:00–16:00; XI–II: wt–nd 10:00–16:00; poniedziałki nieczynne, wtorki wstęp bezpłatny; ostatnie bilety 30 min przed zamknięciem.
Normalny 15 zł, ulgowy 10 zł, dzieci do 7 lat bezpłatnie, we wtorki wstęp wolny; bilet łączony z Muzeum Armii Poznań 20/12 zł.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026